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Konzernverantwortung jetzt!

Symbolische Schachteln mit den Unterschriften Einreichung für Konzernverantwortung

217’509 Unterschriften eingereicht

Seit ihrer Gründung sind die EFS Teil der Koalition für Konzernverantwortung und fordern vom Bund ein griffiges Gesetz zur Verantwortung von Schweizer Firmen auch im Ausland. Wir setzen uns damit ein für die Bewahrung der Schöpfung und das Recht aller Menschen auf Leben in Würde.

Frauen sind vom fahrlässigen Umgang mit natürlichen Ressourcen, den Auswirkungen auf die Gesundheit von Arbeitnehmenden sowie der Umwelt überproportional stark betroffen. Sie pflegen erkrankte und verunfallte Angehörige, sie sind verantwortlich für die Versorgung der Familien und müssen zum Beispiel verseuchtes Wasser holen.

Dies ist einer der vielen Gründe, weshalb die EFS die Initiative, welche vor zwei Jahren mit Volksmehr gewann, aber am Ständemehr scheiterte, mit Überzeugung mitgetragen haben. Nach der Niederlage wurde ein Gegenvorschlag ausgearbeitet, der aus Sicht der Koalition Konzernverantwortung ungenügend ist. Nun, da in den umliegenden europäischen Ländern an Gesetzen zur Verantwortung der Konzerne gearbeitet wird – in Deutschland tritt am 1. Januar das Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten in Kraft – ist es zwingend, dass die Schweiz mitzieht und ihre Verantwortung wahrnimmt: Schweizer Firmen sollen überall auf der Welt Menschenrechte und Umweltstandards einhalten.

Gabriela Allemann mit Schachteln der Unterschriften für Konzernverantwortung
Gabriela Allemann vor dem Bundeshaus

Um diesem Anliegen Nachdruck zu verleihen, wurden heute, am 1. Dezember 2023, bei der Bundeskanzlei 217’509 Unterschriften eingereicht, gesammelt in nur 100 Tagen! Ein klares Zeichen an Bundesrat und Parlament: Jetzt muss auch in der Schweiz ein griffiges Konzernverantwortungsgesetz erarbeitet werden!

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