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Hände weg von den Frauenrenten – Übergabe der 314’187 Unterschriften

Frauen erhalten immer noch rund ein Drittel weniger Rente als Männer. Das ist beschämend, das sollte nicht sein. Darum haben auch innert ungefähr einer Woche 314’187 Frauen und Männer «Stop – Hände weg von den Frauenrenten» gesagt.

Im offenen Brief (Der Appell | Hände weg von den Frauenrenten) wird der Ständerat dazu aufgefordert, die Verschlechterungen in der AHV21-Vorlage rückgängig zu machen, und stattdessen den Frauen endlich eine bessere Rentenabsicherung im Alter zu garantieren. Dazu braucht es eine Reform, welche die AHV-Renten nicht einzig für die Ehepaare verbessert. Denn die Verfassung verspricht auch den Frauen seit fast 50 Jahren, dass die AHV den Lebensbedarf von allen angemessen deckt. Am 15. März wurden die Unterschriften dem Ständerat übergeben, in verschiedenen kurzen Ansprachen nahmen Politikerinnen Stellung zu dem Anliegen und forderten den Ständerat eindringlich dazu auf, nicht Sparpolitik auf dem Buckel der Frauen zu betreiben.

Leider hat dieser gestern Abend entschieden, an seiner Vorlage festzuhalten.

Also: Wir bleiben dran!

In einem ersten Schritt fordern wir eine Stärkung der AHV mit der Initiativ für eine 13. AHV-Rente (AHVx13 – Unsere Arbeit verdient gute Renten.) Denn nur die AHV berücksichtigt zur Zeit die nicht entlöhnte Pflege- und Sorgearbeit bei der Rentenberechnung.

Ziel jeder Revision muss es sein, ein Leben in Würde zu ermöglichen, auch im Alter, auch für Frauen.


Mit verschiedenen Partnerinnen fordern die EFS eine breite Auslegeordnung, welche die verschiedenen Faktoren mit einbezieht und berücksichtigt, wie zum Beispiel den nach wie vor bestehenden Lohnunterschied, die Tieflohnbranchen,  in welchen überdurchschnittlich viele Frauen beschäftigt sind, die unbezahlte Carearbeit, die vorwiegend von Frauen verrichtet wird.

Gabriela Allemann

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